Buffalo NAS-Central Forums

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PostPosted: Tue Jan 05, 2010 9:25 am 
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Joined: Fri Jun 29, 2007 10:39 am
Posts: 2596
Hallo,

da es mich gestoert hat, dass ich NFS nur auf meinen "alten" Linkstations
zur Verfuegung habe und nicht auf meiner LS-XHL, habe ich mich ueber
die Feiertage mal hingesetzt und einen Kernel aus den LS-XHL-Sourcen
von Buffalo gebaut.
Warum habe ich nicht "unfs3" aus dem Optware Feed genommen? Der hatte
einige Features nicht, die ich aber brauche.

Im ersten Anlauf habe ich NUR das in der .config geaendert, was Kernel-NFS
und JFS einbindet. Somit sollte ich einen Kernel erzeugt haben, der ziemlich
genau dem "Stock"-Kernel von Buffalo entspricht. Ein Vergleich der Ausgabe
von "dmesg" vom Buffalo und meinem Kernel, ist bis auf ein paar Kleinigkeiten
(geringfuegig andere BogoMips- und checksummingspeed-Zahlen) identisch.
Die ganze Geschichte habe ich auf einer Wiki-Seite festgehalten, wenn es
jemanden interessiert.

Der Kernel laeuft auf meiner LS-XHL bisher (seit dem 01.01.2010) ohne
Probleme und versorgt einen Linux-PVR mit Plattenplatz via NFS.
Da ich meine Ergebnisse gerne mit anderen teilen moechte, suche ich jetzt
jemanden, der mit mir zusammen eine Installation "entwicklelt".
Ich wuerde zwei Pakete erstellen, die man per Telnet-Zugang auspacken
kann. Ein Paket fuer den Kernel und die zugehoerigen Module und ein Paket
fuer die nfs-utils, ohne die kein Kernel-NFS funktioniert (leider sind diese im
Optware Feed als "broken" gekennzeichnet und mussten deshalb von mir
selbst gebaut werden).

Warum brauche ich ueberhaupt noch jemanden anderes dafuer? Bin ich mir
nicht sicher, dass der Kernel funktioniert?
Doch ich bin mir sicher, dass der Kernel funktioniert. Und wenn ich nur den
Kernel fuer Kernel-NFS zur Verfuegung stellen muesste, braeuchte ich auch
niemanden zum Testen.
Das Problem sind die nfs-utils, bzw. deren Abhaengigkeiten.
Ich musste einen ganzen Sack an Bibliotheken nachbauen, damit ich diese
zum Laufen gebracht hatte (das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum
sie fuer den Prozessor der LS-XHL als "broken" gekennzeichnet sind).
Dabei habe ich mehr Bibliotheken uebersetzt, als schlussendlich wirklich
notwendig waren, da es bei manchen Funktionalitaeten optionale Wege gab,
diese zur Verfuegung zu stellen.
Da ich irgendwann aufgehoert hatte, alle Dateien zu protokollieren, die dabei
im System hinterlegt wurden, brauche ich jetzt ein "sauberes" System, damit
Schritt fuer Schritt alle Bibliotheken zum Paket hinzugefuegt werden koennen,
bis die nfs-utils laufen. Das sind dann nicht nur Bibliotheken, die ich selbst
gebaut habe und die dann im Paket landen, sondern auch Bibliotheken aus dem
Optware Feed, die per "ipkg" installiert werden muessen.

Was muss der Tester koennen/haben?
Er muss eine LS-XHL haben, die im Idealfall noch keine Optware-Pakete installiert
hat (das ist aber kein Muss, da man mit "ipkg list_installed" auch einen Stand
dokumentieren kann).
Er muss Telnet oder SSH-Zugang zur LS-XHL haben.
Er muss mit "tar", "cp", "ln" und "vi" umgehen koennen.
Er muss einen anderen Rechner/Maschine haben, der/die per NFS auf die LS-XHL
zugreifen soll. Also z.B. einen Linux PC, einen PC mit einer Linux-Live-CD oder
einen Linux-PVR wie die Dreambox.

Was wird am Schluss herauskommen?
Zwei Tar-Dateien und eine Schritt-fuer-Schritt Anleitung zum Installieren von
Kernel-NFS auf der LS-XHL und der LS-CHL (wobei ich fuer letztere noch nichts
endgueltig versprechen kann, da ich nicht einschaetzen kann, ob der Speicher
der CHL dafuer ausreicht; das muss dann im Nachgang getestet werden).

Bewerbungen bitte hier als Antwort ins Forum.

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PostPosted: Thu Jan 28, 2010 10:31 am 
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Joined: Thu Jan 28, 2010 10:24 am
Posts: 3
Hi,
falls das ganze noch aktuell ist... Ich wär gern Tester um meine 2TB LS-XHL um NFS zu erweitern. Auf der NAS läuft die Firmware 1.10 und ich hab sowohl Telnet als auch SSH Zugriff. Ziel ist es Filme auf meine Dreamboxen zu streamen bzw. andersrum von Dreambox auf die NAS aufzunehmen... Zugriff per CIFS funzt schon ist aber n bisschen rucklig -- soll lt. einigen Stimmen mit NFS besser funktionieren. Mit den Linuxbegriffen kann ich was anfangen, würd mich aber trotzdem als ziemlichen "Noob" "Anfänger" wie auch immer bezeichnen. Ausser der Freischaltung des Telnet-Zugriffs hab ich an meiner Buffalo noch nix verändert. Bei Interesse können wir ja mal icq skype whatever per pn tauschen. Bis dann gruß buckisch


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PostPosted: Thu Jan 28, 2010 11:04 am 
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Joined: Fri Jun 29, 2007 10:39 am
Posts: 2596
Genau dafuer setzte ich auch meine 2TB XHL ein.
Derzeit habe ich mit meinem Kernel eine Uptime von 27 Tagen
und ein Transfervolumen, welches im Bereich von > 2TB liegt.
Probleme habe ich noch keine feststellen koennen.

Traust Du Dir zu, die XHL auf Firmware 1.20 zu aktualisieren
(ich habe nur die Kernel-Sourcen zur Version 1.20 zur Verfuegung)?
Ich habe dazu eine Anleitung hier im Wiki erstellt.
http://buffalo.nas-central.org/wiki/Ope ... are_LS-XHL
In der 1.20 fehlen die Executables fuer telnet und ssh und muessen
VOR dem Installieren der neuen Firmware auf das Share Laufwerk
gesichert und nach dem Update dann wieder zurueckkopiert werden.

Alternativ koennte ich Dir auch eine Original-Firmware v1.20 von Buffalo
so patchen, dass Telnet und SSH weiterhin direkt nach dem Flashen
laufen und man nichts weiter tun muss, als die Firmware aufzuspielen
und dann das Passwort von "root" zu aendern.
Eine Anleitung dazu habe ich hier im Forum gefunden und ich bin mir
sicher, dass es fuer diese Firmware dann auch eine ganze Menge an
Interessenten gaebe.
Das ist aber unabhaengig vom NFS-Kernel. Der bleibt ein separat zu
installierendes Paket.

Am Wochenende haette ich Zeit, mich mit Dir zusammen da dran zu
setzen, wenn das auch fuer Dich OK waere.

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PostPosted: Thu Jan 28, 2010 11:37 am 
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Joined: Thu Jan 28, 2010 10:24 am
Posts: 3
ja klar, können wir gerne machen ---"wird ja nicht den ganzen tag dauern" hab nächste woche nämlich noch meine Prüfungen :up: ! Dann bereit ich meinen NAS aber soweit noch vor und spiel die 1.20 noch drauf... hab die anleitung schon gesehen gehabt, dacht mir aber ich hab ja nix davon wenn ich update --- aber in diesem Fall !! Dann sag mir doch noch, wenns dir passt.


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PostPosted: Thu Jan 28, 2010 10:49 pm 
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Joined: Sun Oct 11, 2009 10:28 am
Posts: 18
Location: somewhere in germany
Hi,
wäre an deinem Kernel auch interessiert. Setze momentan auf der LS-CHLv2 den default-kernel unter debian ein. Brauche aber noch OpenVPN-Module, die aber den default-kernel, warum auch immer zum Abschmieren bringen...

hast du eine aktuelle version deines kernels da? oder kannst du dein souce-verzeichnis zur Verfügung stellen?


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PostPosted: Fri Jan 29, 2010 7:15 am 
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Moderator

Joined: Fri Jun 29, 2007 10:39 am
Posts: 2596
xarks wrote:
Hi,
wäre an deinem Kernel auch interessiert. Setze momentan auf der LS-CHLv2 den default-kernel unter debian ein. Brauche aber noch OpenVPN-Module, die aber den default-kernel, warum auch immer zum Abschmieren bringen...

hast du eine aktuelle version deines kernels da? oder kannst du dein souce-verzeichnis zur Verfügung stellen?


Ich habe meine Vorgehensweise auch hier im Wiki dokumentiert.
http://buffalo.nas-central.org/wiki/Bui ... los_source

Wenn es Dir zuviel Arbeit ist, das nochmal selbst nachzuvollziehen, kann ich
Dir auch mein Source-Verzeichnis zusammenpacken und auf einen Host
hochladen.
Die Sourcen sind (gepatcht) vom Stand, den auch Buffalo veroeffentlicht hat.
Du kannst ein ipkg-Paket in meinem Downloadverzeichnis hier auf dem
Server finden. Ich will hier aber noch nicht den Link zum Anklicken einfuegen,
da sonst jede Menge Noobs einfach mal probieren, was passiert, wenn man
das Paket installiert und derzeit ist da nur der Kernel und ein paar Libs drin
und ich habe keine Lust, halbfertigen Kram zu supporten.
Einfach in Downloads nach /Users/kenatonline/NFSKernel suchen. Da findest
Du das ipkg-Paket.
Oder warten, bis ich mit bukisch das Paket fertig gestellt habe. Das sollte dann
auch auf der CHLv2 tun (das waere dann aber auch noch zu testen).

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PostPosted: Sun Jan 31, 2010 1:26 pm 
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Moderator

Joined: Fri Jun 29, 2007 10:39 am
Posts: 2596
Bukisch und ich haben seine "frische" XHL um einen NFS Server erweitern koennen.
Leider hat das Ganze nicht via ipkg funktioniert, da wir immer nur die Fehlermeldung
erhielten, dass das Paket nicht gefunden werden konnte, obwohl wir die lokale
Datei ja als Parameter uebergeben hatten (???).
Somit werde ich nun ein Shell-Skript und zwei Tar-Dateien zur Verfuegung stellen,
mit denen man dann die Installation durchfuehren kann.
Irgendwann heute Abend werden die Dateien zur Verfuegung stehen.

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PostPosted: Sun Jan 31, 2010 3:35 pm 
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Moderator

Joined: Fri Jun 29, 2007 10:39 am
Posts: 2596
Hier: http://buffalo.nas-central.org/wiki/Rea ... NFS_kernel

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PostPosted: Sun Jan 31, 2010 4:55 pm 
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Joined: Thu Jan 28, 2010 10:24 am
Posts: 3
tolle Anleitung !! Danke... denk auch für den "otto-normal" User gut zu verwenden :up: :up:


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PostPosted: Sun Jan 31, 2010 7:44 pm 
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Joined: Tue Jan 12, 2010 10:33 am
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Hi...

entschuldigt diese evtl. noob-Frage aber was hab ich genau vom NFS?
was kann ich damit machen was ich mit der original Firmware nicht machen kann und umgekehrt?

Gruß


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PostPosted: Mon Feb 01, 2010 8:32 am 
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Moderator

Joined: Fri Jun 29, 2007 10:39 am
Posts: 2596
papapete wrote:
Hi...

entschuldigt diese evtl. noob-Frage aber was hab ich genau vom NFS?
was kann ich damit machen was ich mit der original Firmware nicht machen kann und umgekehrt?

Gruß


NFS ist eine "andere" Art, auf das Dateisystem der Linkstation zuzugreifen.
Im Unterschied zu Samba (CIFS/SMB) ist das verwendete Protokoll etwas "schlanker"
und benoetigt etwas weniger Resourcen.
Insbesondere auf Linux basierende Multimedia-Geraete sind haeufig mit schwachen
CPUs ausgestattet, die beim Dateitransfer via Samba schon mal, zusammen mit ihren
anderen Funktionalitaeten, an ihre Leistungsgrenzen stossen.
Per NFS ist die Belastung beim Dateitransfer in der Regel merkbar geringer und laesst
damit mehr Rechenpower fuer die anderen Funktionen uebrig.

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PostPosted: Mon Feb 01, 2010 9:56 am 
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Joined: Tue Jan 12, 2010 10:33 am
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ah ja ok... Danke für die schnelle Antwort.

bedeutet das jetzt das die anderen Funktionen der Box (Torrent Twonky Browserconfig) erhalten bleiben?


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PostPosted: Mon Feb 01, 2010 10:04 am 
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Joined: Fri Jun 29, 2007 10:39 am
Posts: 2596
papapete wrote:
ah ja ok... Danke für die schnelle Antwort.

bedeutet das jetzt das die anderen Funktionen der Box (Torrent Twonky Browserconfig) erhalten bleiben?

Das ist "nur" ein Kernel, der die gleichen Eigenschaften wie der Standard-Buffalo-Kernel hat,
aber eben zusaetzlich noch NFS beherrscht, plus ein paar Programmen, die dann das NFS
auch "aktivieren/administrieren".
Alles andere auf der Box bleibt unangetastet.

Es gilt wie immer in der IT: Never change a running system.
Wenn Du bisher NFS nicht vermisst hast, dann brauchst Du es wahrscheinlich auch nicht. :-)

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PostPosted: Mon Feb 01, 2010 10:20 am 
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Joined: Tue Jan 12, 2010 10:33 am
Posts: 14
Ja den Spruch kenn ich.
Aber seit ich die Box hab und etwas damit "rumgespielt" hab, habe ich Spaß daran gefunden und lerne ziemlich viel über Linux (was für mich bisher ein Buch mit 7Siegeln war)
Noch hab ich keine Daten auf der Platte die mir wichtig sind und deswegen werde ich es wahrscheinlich versuchen.
Zur Not kann ich ja immer noch per TFTP wieder alles in Ordnung bringen.


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PostPosted: Fri Feb 05, 2010 10:06 am 
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Joined: Fri Jun 29, 2007 10:39 am
Posts: 2596
Es gibt eine kleine Korrektur. Details sind auf der Wiki Seite.

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